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Jean-Nicolas Diatkine

Jean-Nicolas Diatkine, ein atypischer Künstler

Jean-Nicolas Diatkine stammt aus einer Familie anerkannter Ärzte und betrachtet das Engagement für Andere als Grundlage seines Berufs. Es schien ihm unmöglich, auf diese Grundhaltung bei seiner Berufsausübung zu verzichten, weshalb er seine künstlerische Entwicklung stets als eine Rückkehr zu den wesentlichen künstlerischen Werten versteht, denen er sich in den letzten dreißig Jahren verschrieben hat.
Gleichzeitig macht er das eingehende Studium und tiefere Verstehen des Narrativs des jeweiligen Komponisten zu einer absoluten Priorität und zu einem unverzichtbaren Schritt vor jeder öffentlichen Aufführung eines Werkes.

Einige biografische Referenzen
Jean-Nicolas Diatkine beginnt sein Musikstudium mit sechs Jahren. Während er heranwächst, sind es zwei Begegnungen, die für ihn prägend werden: im Jahr 1989 mit Ruth Nye, Professorin an der Yehudi Menuhin School und am Royal College of Music und ausgebildet von Claudio Arrau; und 1994 mit Narcis Bonet, Komponist und Schüler von Nadia Boulanger.
Chopin riet seinen Schülern, den Sängern zuzuhören, Jean-Nicolas Diatkine nimmt ihn beim Wort und arbeitet zwischen 1996 und 2006 als Coach in der Gesangsschule von Eva Barthélémy in Paris. 2000 werden die Mezzosopranistin Alicia Nafé und der Tenor Zeger Vandersteene auf ihn aufmerksam, letzteren begleitet er bei zahlreichen Konzerten in Frankreich, Belgien und Spanien.

Seit 1999 tritt Diatkine regelmäßig als Solist in Frankreich und Belgien auf, insbesondere im Konzertzyklus „Autour du Piano“, beim Klavierfestival „Pianissime“, an der Opéra Bastille und in Gent, wo ihn das Publikum als „herausragendste pianistische Offenbarung seit zehn Jahren“ beschreibt. Seit 2011 tritt er auch jedes Jahr in der Salle Gaveau in Paris auf.
Im Mai 2017 geht Diatkine auf seine erste Tour durch Japan (Tokio, Yamanashi).

Jean-Nicolas Diatkine untersucht in seinen Konzerten eine breite Palette von Klavierwerken wie Händels Suiten, Schostakowitschs Präludien, Beethovens „Appassionata“ und Opus 101, Schuberts letzte Sonate (D 960), die symphonischen Etüden Schumanns oder die vier Balladen von Chopin. Sein Repertoire umfasst auch selten gespielte Werke von Franz Liszt, wie die „Réminiscences de Boccanegra“, oder auch Ravels „Gaspard de la Nuit“, was ihm in Belgien große Anerkennung einbringt („Eine Symbiose aus Lyrik und Architektur“, so der Kritiker Wilfried van Landeghem). Seine Interpretation von Rameau und Debussy sei nicht zu übertreffen: „Eine Wiederentdeckung von Rameau durch Debussy: die imaginäre Reise eines Komponisten auf der Suche nach seinen ursprünglichen Wurzeln durch einen großartigen Pianisten, der der Öffentlichkeit zu Unrecht unbekannt bleibt.“ (Thierry Hilleriteau, Le Figaro)

“Man weiß nicht mehr, wie man seine Finger von den Tasten trennen soll, sein Esprit und sein Herz beherrschen die Tastatur wie eine Sprache.
Seine Haltung gegenüber dem Klavier ist die eines Freundes, mit dem man die zugrundeliegende Denkweise heraufbeschwört: Die der Komponisten, die von ihm aufgrund seines stets präsenten Zusammenspiels immer wieder neu überdacht werden.
Sein Spiel wird durch eine erstaunliche Energie zentriert – jedoch unsichtbar, ohne jede Zurschaustellung.
Dies würde jedoch nicht ausreichen, um ihn zu dem Ausnahmemusiker zu machen, der er ist.
Ist es diese erstaunliche Ruhe, die es ihm ermöglicht, die Autoren, die er liebt, auf eine Weise zu lesen, die für uns stets verständlich ist? ”
(Arnaud Dumond, Komponist und Gitarrist)

Diskografie