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Wiener Symphoniker – Johannes Brahms – Symphony No. 1

Künstler: Wiener Symphoniker

Titel: Johannes Brahms – Symphony No. 1

Katalog Nr.: WS 002

Veröffentlichung: 19.11.2012

 
 
 

Produktbeschreibung

Wenn man den “großen” Worten des Maestro Celibidache glauben würde, – ..” die Schallplatte oder CD sei die Vernichtung der Musik” – weil sie nicht authentisch, ehrlich, akustisch räumlich sein kann, sie niemals die Emotionen auslösen könne – die ein Livekonzert bietet, dann gibt es zwei Antworten:Er hat Recht und zugleich Unrecht. Weder eine historische Monoaufnahme aus Schellackzeiten, noch eine aktuelle High-End Stereo – oder Surroundaufnahme können das unmittelbare Konzerterlebnis konservieren. Mikrofone und Lautsprecher sind technische Apparaturen und schaffen allenfalls eine ( wenn auch schöne) Illusion einer natürlich klingenden Reproduktion. Allerdings wird diese Illusion im Zuge des “Digitalen Studios” immer besser und überzeugender. Ich meine hier nicht die Möglichkeit des digitalen Korrektur-Schnittes, den Celibidache zu Recht als Manipulation verurteilte. Auch der große Dirigent Günter Wand verwahrte sich gegen Studioproduktionen und gestattete ausschließlich Aufnahmen und Produktionen mit Publikum. Es geht vielmehr um die technisch klangästhetische Umsetzung und Optimierung einer Aufnahme die dem Musikhörer zumindest die Illusion verschafft – so könnte es gewesen sein –
Die Restauration der vorliegenden Monoaufnahme von 1952 – war einerseits wegen Alterungsprozesse eines fast 60 Jahre alten Magnetbandes schwierig und aufwändig , zum anderen ist das historische direkte Mono-Klangbild mit heutigen stereophonen Hörgewohnheiten kaum vermittelbar, es sei denn man beschränkt sich auf den rein dokumentarischen Wert. Nun gab es bereits in den 70iger Jahren eine kurze Ära in der Plattenindustrie alte Monoaufnahmen mit einem elektronischem Stereo zu versehen. Leider war diese Technik damals unbefriedigend und die Ergebnisse waren so niederschmetternd schlecht, dass sich eigentlich Tonmeister heute noch für diesen Schwachsinn entschuldigen sollten… Hier wurden tatsächlich wichtige historische Dokumente und musikalische Zeitzeugen der Tonkunst “verstümmelt”. In den letzten Jahren wurden in der digitalen Studiotechnik jedoch brauchbare Handwerkszeuge entwickelt, die es Tonmeistern erlauben hier sehr kreativ auch räumliche Dimensionen einer Monoaufnahme in ein stereophones Umfeld herauszuarbeiten, zudem neue Filtertechniken es ermöglichen nichtlineare Verzerrungen zu eleminieren und damit eine kostbare historische Aufnahme auch klangästhetisch wieder hörenswert. dem Musikhörer zugänglich zu machen.
 

Tracklist

Johannes Brahms – Symphony No. 1

1. Un poco sostenuto – Allegro

2. Andante sostenuto

3. Un poco Allegretto e grazioso

4. Adagio – Più Andante – Allegro non troppo ma con brio – Più Allegro