
Enjott Schneider – OST Stalingrad & Stauffenberg (Original Soundtracks Remastered)

Enjott Schneider
OST Stalingrad & Stauffenberg (Original Soundtracks Remastered)
Katalog Nr.: SM 561 (Digital Release)
Veröffentlichung: 17.04.2026
Enjott Schneider – OST Stalingrad & Stauffenberg (Original Soundtracks Remastered)
Diese digitale Veröffentlichung von Solo Musica vereint zwei gewichtige Soundtracks made in Germany, komponiert und dirigiert von Enjott Schneider: STALINGRAD (Film von Joseph Vilsmaier, 1992) und STAUFFENBERG (Film von Jo Baier, 2004). Beide spielen im historischen Kontext des 2. Weltkriegs und definieren sich als Anti-Kriegsfilme: STALINGRAD handelt vom Untergang der 6. Armee an der russischen Ostfront, wo die versuchte Eroberung der Stadt Stalingrad in Chaos und unsäglichem Leid endet. Vom anfänglichen Optimismus und einer von Ideologie gesteuerten Aggressivität bleibt nur Rückzug, Heimweh, Schmerz und grauenhaftes Sterben. STAUFFENBERG, mit dem Untertitel „Aufstand des Gewissens“, handelt vom Attentat des Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der am 20. Juli 1944 mit einer selbst gezündeten Bombe den nationalsozialistischen Diktator Adolf Hitler zu töten versuchte. Der mit Freunden geplante Putsch misslang, weil Hitler das Attentat überlebte. Die aufständischen Helden werden standrechtlich erschossen.
Die Klangwelt von STALINGRAD wurde aufwendig mit großem Orchester in Gustav-Mahler-Besetzung orchestriert, durch gesampelte „Stahl- und Metall-Klänge“ erweitert und bildet mit den Massenszenen einen riesigen epischen Bogen. STAUFFENBERG ist im Vergleich dazu ein persönlicher und bisweilen kammermusikalischer Soundtrack, um die vielschichtige Psychologie der Protagonisten oft auch in leiseren Tönen zu fassen.
Beide Musiken wurden aus dem Material der Original Soundtracks in neuen Proportionen geschnitten und neu gemischt. Aufwendig und neu sind die Dolby Atmos®-Remixe, womit sich ikonische Klangwelten in einer bislang unerreichten räumlichen Dimension erschaffen ließen. Tonmeister David Merkl bemerkt dazu:
„Der besondere Mehrwert des Stalingrad-Remixes liegt darin, dass der Soundtrack erstmals pur, losgelöst vom Bild, in jener suggestiven Raummagie erlebbar wird, die bislang ausschließlich dem Format Dolby-Digital im Kino vorbehalten war. Was früher an den Kinosaal gebunden war, entfaltet sich nun frei im Raum: ein zutiefst cineastisches Hörerlebnis, das die emotionale und dramaturgische Kraft der Musik unmittelbar erfahrbar macht.“
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