Viktoria Kaunzner – Ja(zz)smine Rice Violin Mysteries

Künstler: Viktoria Kaunzner

Titel: Ja(zz)smine Rice Violin Mysteries

Katalog Nr.: SM 220

Veröffentlichung: 23.03.2015

Produktbeschreibung

Ihr bisheriger Weg mit der Geige führte die Künstlerin nach Asien, Südkorea, ihre derzeitige Wahlheimat. Das Album beinhaltet Klassisches, Improvisiertes und von Viktoria Kaunzner Geschriebenes – zwischen 2011 und 2015 in Deutschland und Südkorea aufgenommen, mit rezitierter Lyrik geschmückt.
Der Schweizer Jazzsaxophonist, Flötist und Komponist aus Jazz und Klassik, Daniel Schnyder (* 1961) und Viktoria Kaunzner hatten eine „lustige, crazy“ musikalische Begegnung in einem Jazzclub/Pizzeria in Seoul im Herbst 2014. Es ging um das Werk „The four winds“ for violin solo (2008), wo er „verschiedene Himmelsrichtungen einfangen“ möchte. Musiker reisen aus allen Teilen der Welt an Orte, um zu musizieren: „Luft und Wind transportieren Musik“. Dabei stammen die Anemoi, die Götter der Winde, vom Titan Astraios, dem Gott der Abenddämmerung, und der Eos (bzw. römisch Aurora), der Göttin der Morgenröte ab.
Eine ganz andere Atmosphäre erleben Sie bei der Musik des polnischen Komponisten, Pianisten und Musiktheoretikers Krzysztof Meyer (*1943), einst Student von Krzyzstof Penderecki, Nadja Boulanger und einem Freund Dmitri Schostakowitschs. Das „Misterioso“ für Violine und Klavier Opus 83 (1994) ist ein komplexes Konglomerat aus Intervallen, das sich in klarer Gegenbewegung der Stimmen aus einem subtilen Klangmobile zu Beginn hin zu einem intensiven Dialog beider Instrumente entfaltet. Die Musik mündet in eine Art polyrhythmischen Sprechgesang der Instrumente, der sich in einem Morendo entlädt.2009 schickte die in Oldenburg als Professorin dozierende Komponistin Violeta Dinescu (*1953) die Noten„Mâtram“ für Violine solo (1986) zu Viktoria Kaunzner. So hatte sie die Ehre, 2011 dieses Werk in Berlin in ihrem Beisein uraufzuführen. Violeta Dinescus Musik inspiriert stets durch ihre lebendige, klare und fein ziselierte Handschrift. Aus ihr erzählt eine tiefe Natürlichkeit und „sensibel belebbare, kreative Freiheit der Interpretation“.

Tracklist

Daniel Schnyder
„The four winds“ for violin soloKrzysztof Meyer
„Misterioso“ für Violine & Klavier, Op. 83Viktoria Kaunzner
„Wintersonnenwende“ for Violin, Viola & 12 Voices ad lib.
„Trois Nocturnes“ pour violon et piano
„Jasmine Rice“ for violin & piano

Violeta Dinescu
„Mâtram“ für Violine solo – (World Premiere Recording)

Johann Sebastian Bach
„Ciaccona“ aus der Partita Nr. 2, d – moll für Violine solo

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