Marie-Sophie Pollak
Die Sopranistin Marie-Sophie Pollak, geboren in Bietigheim-Bissingen, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Gabriele Fuchs und schloss ihr Diplom mit Auszeichnung ab. Bereits während ihres Studiums debütierte sie bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik als Vespetta in Georg Philipp Telemanns Pimpinone oder Die ungleiche Heirat. Seither hat sie sich als herausragende Interpretin der Alten Musik etabliert.
Mit ihrem klaren, leuchtenden Sopran begeistert Marie-Sophie Pollak insbesondere im Oratorienfach – von Johann Sebastian Bach bis Felix Mendelssohn Bartholdy. Ihre stilistische Vielseitigkeit und musikalische Ausdruckskraft machen sie zu einer gefragten Künstlerin an renommierten internationalen Konzert- und Opernhäusern. Regelmäßig ist sie in der Hamburger Elbphilharmonie zu erleben, unter anderem in Mozarts c-Moll-Messe sowie in Haydns Die Jahreszeiten und Die Schöpfung. Dabei arbeitete sie mit namhaften Dirigenten wie Kent Nagano, Ivor Bolton, Justin Doyle, Gianluca Capuano und Václav Luks zusammen. Gastengagements führten sie unter anderem an die Philharmonie de Montréal, die Hamburger Staatsoper, die Berliner Philharmonie, das Auditorio Nacional de Madrid, den Wiener Musikverein sowie die Kölner Philharmonie.
Darüber hinaus konzertiert Marie-Sophie Pollak regelmäßig mit führenden Ensembles der historischen Aufführungspraxis, darunter das Freiburger Barockorchester, die Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto München, Les Violons du Roy und Concerto Köln. Mit dem Dirigenten Lorenzo Ghirlanda verbindet Marie-Sophie Pollak eine wiederholte künstlerische Zusammenarbeit. Ihre erste gemeinsame CD war die erfolgreiche Einspielung von Händels Alexanderfest. Auch die aktuelle Produktion knüpft an diesen gemeinsamen musikalischen Weg an und setzt die Zusammenarbeit fort.
