Debüt-Album des Et Arsis Piano Quartett

Bedingungslose Akribie: Das Et Arsis Piano Quartett veröffentlicht sein Debüt-Album mit Klavierquartetten von Johannes Brahms und Peteris Vasks bei Solo Musica

Es gibt Musik-Ensembles, die werfen ihre Debüt-CD schon wenige Tage nach der ersten gemeinsamen Probe auf den Markt. Überspitzt formuliert. Dem Et Arsis Piano Quartett kann man einen solch überstürzten Willen zur Publikation sicher nicht nachsagen: Gut zehn Jahre Zeit ließen sich die vier Musiker, ehe sie eine eigene Platte einspielten.
Mit ihrer vorantreibenden, akzentuierten Einspielung von Johannes Brahms´ Piano Quartett Nr. 1 in g-Moll (op. 25) leisten die vier Kammermusiker einen eigenständigen, streitbaren Beitrag zur musikalischen Diskussion um die Brahms-Interpretation. Dem voran stellen sie das Quartett für Violine, Viola, Violoncello und Klavier des zeitgenössischen, lettischen Komponisten Peteris Vasks, der wie kaum ein Zweiter dem Exil seines Volkes im eigenen Land während der Sowjetherrschaft und der Ungewissheit der Transformationsjahre musikalischen Ausdruck verleiht.
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