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Das Debüt-Soloalbum der israelischen Sopranistin Shira Patchornik mit den CHAARTS Chamber Artists unter David Castro-Balbi versammelt sieben selten gehörte Arien aus Opera buffa und Dramma giocoso des 18. Jahrhunderts – Werke von Piccinni, Haydn, Mozart, Salieri und Paisiello – und schließt mit Mozarts Divertimento KV 251, dem sogenannten „Nannerl-Septett“. Das Programmkonzept stellt Damen und Dienerinnen einander gegenüber und zeichnet das ganze Spektrum weiblicher Affekte zwischen Wut, Trotz, Verletzlichkeit und Selbstbehauptung.
Die internationale Fachpresse reagierte sehr positiv. Klassik-begeistert, Online Merker, Pizzicato und Der Opernfreund würdigen die Veröffentlichung als ausdrucksstarkes, originelles und musikalisch hochstehendes Album.
Hervorgehoben werden Patchorniks technische Souveränität, ihr farbenreiches Timbre, die dramaturgische Wahrhaftigkeit ihrer Charakterzeichnung sowie das spielfreudige, klanglich reizvolle Zusammenspiel mit den CHAARTS.
Online Merker sprach gar von einem „grandiosen Soloalbum-Debüt“ und feierte: „A Diva is born“. Klassik Heute und Opera Lounge äußerten sich differenzierter – sie loben Stimme und Interpretation, kritisieren aber Booklet-Mängel bzw. wünschen sich für die adligen Damen mehr lyrische Größe. Auch das Live-Programm wurde gefeiert: Die Oberbaselbieter Zeitung berichtete vom Konzert in Liestal über eine Sängerin, die ihre Figuren „gestisch und mimisch glaubwürdig“ verkörpert und das Publikum „begeisterte“. |