{"id":807,"date":"2017-10-29T20:37:42","date_gmt":"2017-10-29T19:37:42","guid":{"rendered":"https:\/\/solo-musica.de\/?p=807"},"modified":"2017-10-29T20:37:42","modified_gmt":"2017-10-29T19:37:42","slug":"ensemble-raro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/solo-musica.de\/en\/ensemble-raro\/","title":{"rendered":"Ensemble Raro"},"content":{"rendered":"<p>Au\u00dfergew\u00f6hnliche kammermusikalische Augenblicke schaffen, das ist das Ziel des Ensemble Raro. Mit kontrastreichen Programmen und Formen, in denen epochen\u00fcbergreifend, musikalische und literarische Beziehungen gekn\u00fcpft werden, verbindet das Ensemble die K\u00fcnste miteinander. So realisierte das Ensemble Raro mehrere Literatur-Konzerte mit Wolf Euba zu Mozartbriefen und zum Thema \u201eLiebe\u201c, experimentierte mit DJs und Video-Jockeys mit Bildern zu Kammermusik und neuen Sounds genauso wie es interessante und vielf\u00e4ltige Kammermusik-Abende darbietet. Um dies m\u00f6glichst konsequent zu realisieren, bevorzugt das Ensemble Raro eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Festivals und Programmgestaltern. Auf diese Weise kann das Publikum einen engen und best\u00e4ndigen Kontakt zur Musik und k\u00fcnstlerischen Zusammenh\u00e4ngen entwickeln. Die solistischen F\u00e4higkeiten der einzelnen Mitglieder des Ensembles erm\u00f6glichen weitgef\u00e4cherte Programmgestaltung von Solo bis Quartett und dar\u00fcber hinaus Konzerte mit Gastmusikern bis zur Oktettbesetzung.<\/p>\n<p>Ensemble Raro hat die englische und deutsche Erstauff\u00fchrung des Klavierquartetts von Peteris Vasks in London und Traunstein gespielt und ist Ensemble in residence beim &#8220;Chiemgauer Musikfr\u00fchling&#8221; in Traunstein, bei der &#8220;Mozartiade \u2013 Schw\u00e4bischer Musiksommer&#8221; in Augsburg, bei den &#8220;P\u00e8lerinages&#8221; in M\u00fcnchen, beim &#8220;SoNoRo&#8221; Festival in Bukarest und beim Kobe International Arts Festival in Japan. Besonders gelobt wurde die Auff\u00fchrung von Kammermusikwerken Walter Braunfels\u2019 und das Portr\u00e4t-Konzert George Enescu in der Residenz M\u00fcnchen. Aufgetreten ist das Ensemble Raro bereits an der Seite von u.a. Konstantin Lifschitz, Baiba Skride, Adrian Brendel, Daishin Kashimoto, Marlis Petersen, Carolin Widmann in der Tate Gallery in London, in der M\u00fcnchener Residenz, im Atheneum in Bukarest und beim St. Gallen Musikfestival. Das Ensemble Raro leitete Meisterkurse in Rum\u00e4nien und Japan. Kinderkonzerte und Projekte mit Nachwuchsk\u00fcnstlern sind den Musikern des Ensemble Raro ein Anliegen, regelm\u00e4\u00dfig treten sie in dieser Mission in Deutschland, Rum\u00e4nien und Japan auf. Ein umfangreiches Jugendf\u00f6rderprojekt ist in Rum\u00e4nien entstanden das \u201eSoNoRo \u2013 INTERFERENCES\u201c.<\/p>\n<p>Der Namensvetter des Ensembles, Meister Raro, die phantastische Gestalt aus Robert Schumanns geheimnisvollen Davidsbund, vereint in seiner Pers\u00f6nlichkeit die beiden Charaktere Florestan und Eusebius, die f\u00fcr die innere Zerrissenheit des Komponisten stehen. Er zeichnet sich durch einen tiefen Verst\u00e4ndnis der Notwendigkeit des Fortschritts in der Musik aus, vor allem durch den Versuch neue, unbegangene Wege zu gehen.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zur regelm\u00e4\u00dfigen Partnerschaft mit dem Bayerischen Rundfunk ist das Ensemble international in den Medien vertreten, so bei TVR, RRC und RRM (Rum\u00e4nien), NHK (Japan) und Radio France Internationale. Im Jahr 2007 hat das Ensemble eine mehrj\u00e4hrige Zusammenarbeit mit den Labels Solo Musica und Humanitas vereinbart. Im Herbst 2007 erschien die erste CD \u201eSongs and dances of life\u201c, die sich l\u00e4nder\u00fcbergreifender Musik u.a. B\u00e9la Bart\u00f3ks, Bohuslav Martin\u016f, Franz Schubert widmet und von der Fachpresse sehr gelobt wurde.<\/p>\n<p><strong>Diana Ketler (Klavier)\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>2001 wurde Diana als Professorin f\u00fcr Klavier an der Royal Academy of Music in London berufen und gab seitdem Meisterkurse in England, Lettland, der Tschechischen Republik, Spanien, Rum\u00e4nien und Japan. Diana ist k\u00fcnstlerische Leiterin des Chiemgauer Musikfr\u00fchlings in Traunstein. Aus einer bekannten Musikerfamilie aus Riga stammend, erhielt Diana Ketler den ersten Klavierunterricht mit f\u00fcnf Jahren. Im Alter von 12 Jahren deb\u00fctierte sie unter dem ber\u00fchmten Dirigenten Vassily Sinaisky.<\/p>\n<p>Sie studierte in Riga an der Musikakademie, am Salzburger Mozarteum und an der Royal Academy of Music in London bei Theofil Bikis, Karl-Heinz K\u00e4mmerling und Christopher Elton. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte Diana Ketler in fast allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, Japan, Kanada und Ru\u00dfland mit Orchestern wie u.a. der Salzburger Kammerphilharmonie, dem Riga Kammerorchester, dem S\u00fcdwestdeutschen Kammerorchester, dem M\u00fcnchener Kammerorchester, dem Georgischen Kammerorchester, dem Lettischen Sinfonieorchester und dem Kobe Chamber Orchestra.<\/p>\n<p>Zu ihren Engagements z\u00e4hlen Auftritte sowohl bei zahlreichen Festivals wie dem Musiksommer Gstaad, Ravello Festival, Buxton Festival, Chichester Festival, Carinthischer Sommer, Tartini Festival, Kobe International Arts Festival und St.Gallen Musikfestival, als auch in den Glenn Gould Studios in Toronto, im South Bank Centre in London, in der Bridgewater Hall in Manchester, in der Tokio Opera City Hall und der Osaka Symphony Hall. Einige Ihrer Kammermusikpartnern waren Konstantin Lifschitz, Wolfram Christ, Adrian Brendel, Daishin Kashimoto, Baiba Skride, Inga Kalna, Marlis Petersen, Mark Padmore und Carolin Widmann. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen f\u00fcr Sendeanstalten in der ganzen Welt liegen vor, darunter BBC3, Classic FM, BR, NHK, TVR und ORF. Ihre letzte CD \u201cSongs and Dances of Life\u201d erschien 2007 in M\u00fcnchen und Bukarest.<\/p>\n<p><strong>Alexander Sitkovetsky (Violine)<br \/>\n<\/strong><br \/>\n\u201cStar of the New Century\u201d dazu pr\u00e4mierte das Magazin The Strad im Jahr 2000 den Geiger. Alexander Sitkovetsky, 1983 in Moskau in einer traditionsreichen Musikerfamilie geboren, erhielt den ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Alexander studierte zun\u00e4chst an der Yehudi Menuhin School in London mit Natalia Boyarsky und anschlie\u00dfend an der Royal Academy of Music mit Hu Kun. Er besuchte Meisterkurse mit Lord Menuhin, Dmitry Sitkovetsky, Mauricio Fuks, Georgy Pauk und Maxim Vengerov. Zur Zeit studiert er in der Klasse von Pavel Vernikov an der Wiener Musikhochschule.<\/p>\n<p>Die Begegnung mit Yehudi Menuhin aus dem Jahre 1990 f\u00fchrte zu gemeinsamen Auftritten in London (mit Duos von B\u00e9la Bart\u00f3k in St James\u2019s Palace), Frankreich, Belgium und Budapest (Mendelssohns Violinkonzert ). Alexander trit regelm\u00e4\u00dfig bei zahlreichen Festivals in der ganzen Welt auf, darunter beim Radio France Festival in Montpellier, den Torino und Cortona Musikfestivals, Oldenburg Musikfestival, Verbier Musikfestival, Newport Music Festival in Rhode Island und Mecklenburg Vorpommern Musikfestival. Als Solist trat er auf u.a. in der Royal Festival Hall, Queen Elizabeth Hall und Wigmore Hall in London, Salla Verdi in Milano und im Grossen Saal des Moskauer Konservatoriums.Unter seinen letzten Engagements z\u00e4hlen Recitals in der Royal Festival Hall in London und in New York, in der Kammermusikreihe der Frick Collection an der Seite von Bella Davidovich.<\/p>\n<p>Im Jahr 2000 unterschrieb er einen Plattenvertrag mit Angel Records (Capitol\/EMI Classics). Seine beiden CDs mit Werken von Bach, Mendelssohn, Panufnik and Takemitsu erschien 2004 und wurde von der Fachpresse hoch gelobt.Unter seinen letzten Engagements z\u00e4hlen Auftritte in den USA mit dem Russischen Kammerorchester unter Constantin Oberlian, Deutschland, Italien, Ru\u00dfland und Japan. Er deb\u00fctierte mit dem English Chamber Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, der Southbank Sinfonia und dem BBC Concert Orchestra .<\/p>\n<p><strong>Razvan Popovici (Viola)<\/strong><\/p>\n<p>Razvan Popovici, in eine Musikerfamilie in Bukarest geboren, erhielt den ersten Bratschenunterricht bei seinem Vater Mugur Popovici. Er studierte in Salzburg, Paris und Freiburg bei Peter Langgartner, Jean Sulem und Wolfram Christ. Wichtige k\u00fcnstlerische Impulse bekam er durch seine anderen Mentoren &#8211; Tabea Zimmermann, Paul Coletti, Wilfried Strehle, Christoph Wyneken, Thomas Riebl, dem Hagen Quartett und Peteris Vasks. Razvan spielte als Solist in mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, u.a. in der K\u00f6lner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden und im Th\u00e9atre-des-Champs-Elys\u00e9es in Paris.<\/p>\n<p>Razvan ist regelm\u00e4\u00dfig Gast bei europ\u00e4ischen Festivals, u.a. bei den Schwetzinger Festspielen, Open Chamber Music Prussia Cove in Cornwall, Harrogate Festival, St.Gallen Musikfestival, Oxford Chamber Music Festival, Music at Plush, Ferrarra Musica, Tartini Festival, Boswiler Musiksommer und Kobe International Arts Festival. Er trat als Kammermusikpartner von Konstantin Lifschitz, Rainer Kussmaul, Alexander Lonquich, Thomas Brandis, Daishin Kashimoto, Adrian Brendel, Baiba Skride, Carolin Widmann, dem Voces Quartett und Mitgliedern des Amadeus und Casal Quartetts u.a. in der Wigmore Hall und im South Bank Centre in London und im Prinzregententheater in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Rundfunk- und Fernsehaufnahmen f\u00fcr zahlreiche Sendeanstalten liegen vor, darunter BR, SWR, TVR, RRM, NHK und MTV. Als Gast war Razvan Solo-Bratschist u.a. des K\u00f6lner Kammerorchesters, der Salzburger Kammerphilharmonie, der Essener Philharmonikern und des M\u00fcnchener Kammerorchesters. Razvan gibt Meisterkurse in der Tschechischen Republik, Rum\u00e4nien und Japan. Razvan ist Initiator und Leiter des Chiemgauer Musikfr\u00fchlings in Traunstein, der Kammermusikreihe P\u00e8lerinages in M\u00fcnchen und des SoNoRo Festivals in Bukarest.<\/p>\n<p><strong>Bernhard Naoki Hedenborg (Violoncello)<br \/>\n<\/strong><br \/>\n1979 in Salzburg geboren, deb\u00fctierte Bernhard Naoki Hedenborg als Solist mit dem Mozarteum Orchester Salzburg. Er studierte beim Heinrich Schiff in Salzburg und in Wien und vervollst\u00e4ndigte seine Ausbildung bei David Geringas, Zara Nelsova und Miklos P\u00e9renyi. Eine intensive Kammermusikausbildung absolvierte er bei Gy\u00f6rgyi Kurt\u00e1g, Gy\u00f6rgyi Seb\u00f6k, Ferenc Rados, beim Alban Berg, Artis und Amadeus Quartett, und beim Altenberg Trio. Bernhard Naoki ist mehrfacher Preistr\u00e4ger bei vielen internationalen Wettbewerben, darunter beim \u201cCellowettbewerb in Gorizia\u201d(1. Preis) und beim Rundfunkwettbewerb \u201cConcertino Praga\u201d(Jan\u00e1\u010dek-Preis).<\/p>\n<p>1995 erhielt er beim \u201c2 Internationalen Tschaikowski Wettbewerb\u201d f\u00fcr junge Musiker die Silbermedaille. 1998 gewann er den 1.Preis und den Spezialpreis beim \u201cInternationalen Wettbewerb f\u00fcr junge Musiker \u201c in Oslo. Bernhard Naoki pflegt eine regelm\u00e4\u00dfige Konzertt\u00e4tigkeit in mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, Japan, Indien und S\u00fcdamerika u.a. mit dem K\u00f6lner Rundfunkorchester, dem Prager Sinfonieorchester, dem Costa Rica Symphony Orchestra und dem Tokio Metropolitan Orchester und dem Bombay Chamber Orchestra. Er war im Brahms-Saal des Musikvereins mit dem Mozarteum Orchester Salzburg und auf einer Japan Tournee der Slowakischen Philharmonie zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Unter seinen Kammermusikpartnern z\u00e4hlen Mischa Maisky, Julian Rachlin, Konstantin Lifschitz, Daishin Kashimoto, Joji Hattori, Christiane Oelze und Antje Weithaas. Als Mitglied des Thomas Christian Ensemble trat Bernhard bei renommierten Festivals auf und nahm mehrere CDs mit Kammermusikbearbeitungen von symphonischen Werken von Gustav Mahler, Anton Bruckner und Claude Debussy auf. Als H\u00f6hepunkt kann man seinen Auftritt im Gro\u00dfen Saal des Wiener Musikvereins z\u00e4hlen, wo er als Solist mit dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks das Haydn C-Dur Cellokonzert spielte. Seit 2006 ist Bernhard ist k\u00fcnstlerischer Leiter des Kobe International Arts Festival in Japan. Er gibt regelm\u00e4\u00dfig Meisterkurse in Europa, Japan und Indien.<\/p>\n<div class=\"dotted_bottom\">\n<h2>Discographie<\/h2>\n<\/div>\n<div class=\"vorschaucover\">\u00a0<div class=\"pt-cv-wrapper\"><div class=\"pt-cv-view pt-cv-grid pt-cv-colsys\" id=\"pt-cv-view-8c97d2ax16\"><div data-id=\"pt-cv-page-1\" class=\"pt-cv-page\" data-cvc=\"6\"><div class=\"col-md-2 col-sm-6 col-xs-12 pt-cv-content-item pt-cv-1-col\" ><div class='pt-cv-ifield'><a href=\"https:\/\/solo-musica.de\/en\/gilles-apap-ensemble-raro-impressions-d-enfance\/\" class=\"_self pt-cv-href-thumbnail pt-cv-thumb-default\" target=\"_self\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/solo-musica.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/SM396-Cover-150x150.jpg\" class=\"pt-cv-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/solo-musica.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/SM396-Cover-150x150.jpg 150w, https:\/\/solo-musica.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/SM396-Cover-300x300.jpg 300w, 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