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Künstler

Vesselina Kasarova

Titel

Henri Marteau: Lieder

Katalog Nr.

SM263

Veröffentlichung

13.10.2017





Produktbeschreibung

Die zwei Liederzyklen Opus 19c und Opus 28:
„Während der Schutzhaft zwischen 1915 und 1917 komponiert“ schreibt Henri Marteau aufs Deckblatt der Skizzen zum Zyklus Opus 19c. Ursprünglich schreibt er die 8 Lieder „…pour chant avec accompagnement de quatuor d’instruments à archets“, bittet dann aber den in Zürich geborenen bulgarischen Komponisten Pantcho Wladigueroff um eine Bearbeitung für Klavier und Gesang. Die Gedichte, die er behutsam vertont, sind von Sully Prudhomme und von François Coppé, und sie beschreiben bildhaft und symbolisch Natur und Regen, die Bretagne, das Meer und die hübschen Grisetten, die nach der Arbeit ihre Liebhaber besuchen. Die Musiksprache Marteaus ist poetisch, atmosphärisch, die meisten Lieder sind in langsamem Tempo, die Stimmungen verhangen und in Moll.
In den 8 Gesängen mit Klavierbegleitung Opus 28 hingegen vertont Marteau lauter deutsche Gedichte, von Hölderlin, Otto Julius Bierbaum, Emanuel Geibel, Martin Greif und von der rumänischen Königin deutscher Abstammung, die unter dem Pseudonym Carmen Sylva geschrieben hat. Die Lieder sind nun kürzer, die Harmonien kompakter, die Tempi flüssiger und die Grundstimmung ist jetzt Dur.
Dass es eine Aufnahme der Fünf Schilflieder für Bariton mit Klavier und obligater Bratsche op. 31, gesungen von Dietrich Fischer-Dieskau, gibt, berichtete die Marteau-Tochter Raymonde Linsmayer vor vielen Jahren dem ersten Künstlerischen Leiter von Haus Marteau Prof. Dr. Günther Weiß. Diese Aufnahmen hütet das Schallarchiv des Norddeutschen Rundfunks, welcher einer Veröffentlichung freundlicherweise zugestimmt hat.

Tracklist


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