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GinzelDuello

Reiner Ginzel
Reiner Ginzel studierte bei dem hervorragenden Pädagogen Prof. Karl Grosch, einem Schüler des legendären Cellisten Julius Klengel und steht somit in der direkten Nachfolge der traditionellen deutschen Cello-Pädagogik, ausgehend von Bernhard Romberg, Justus Johann F. Dotzauer und fortgeführt von Friedrich Grützmacher. Später vervollkommnete er sein Können auf verschiedenen Meisterkursen, u.a.bei Natalja Schachowskaja, der Assistentin von Mstislaw Rostropowitsch. In dieser Zeit wurde er auch Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Durch die Zusammenarbeit mit so hervorragenden Künstlern wie den Komponisten Krzysztof Penderecki, Hans-Werner Henze und Pierre Boulez oder Sängern wie Dietrich Fischer-Dieskau und Peter Schreier empfing REINER GINZEL wertvolle musikalische Impulse. Nachdem er einige Jahre als Solocellist in verschiedenen deutschen Spitzenorchestern tätig war, berief ihn die "Hochschule für Musik und Theater München" als Professor an ihr Institut. Außerdem ist Reiner Ginzel Mitglied des renommierten DEUTSCHEN STREICHTRIOs, mit dem er weit mehr als 30 CD-Produktionen realisierte.
Neben seiner Tätigkeit als internationaler Juror (z.B. ARD-Wettbewerb München) arbeitet er editorisch mit den Verlagen PETERS (Frankfurt/Leipzig) und HENLE (München) zusammen. So entstanden viele Neuausgaben verschiedener Cello-Kompositionen von Bach, Haydn, Beethoven, Boccherini über Schubert, Schumann und Dvorak bis hin zu Debussy und Reger.   
Mit Vorliebe gestaltet er literarisch-musikalische Programm, bei denen die Schauspieler Gerd Westphal und Christian Quadflieg seine Inspiratoren waren.
Reiner Ginzel ist in letzter Zeit vermehrt auch als Dirigent in internationalen Musikzentren wie München, Prag, Budapest und Tokio in Erscheinung getreten.
Seine Tourneen führten ihn in fast alle Länder Europas, nach Amerika, Afrika und Südostasien. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD´s dokumen-tieren seine künstlerische Vielseitigkeit.

Hans-Henning Ginzel
Er gewann mehrere Instrumentalwettbewerbe und erhielt zahlreiche Stipendien (z. B. Deutschlandstipendium) und Förderpreise, u.a. von der Stadt München. Sein Studium (Diplom/Master) bei Prof. Helmar Stiehler in München sowie bei Prof. Iagoba Fanlo in Madrid schloss er mit Bestnoten ab. Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, Wen Sinn-Yang und Anner Bylsma. Ginzel ist Gründer des Arcis Cello Quartetts. Seine erste Asien-Tournee führte ihn 2015 nach Taiwan. Im gleichen Jahr gab Ginzel sein Debüt in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und war 2016 bei den  bedeutenden Reihen musica viva (BR) und Münchener Biennale vertreten. Er wirkte bei Aufnahmen in TV- und Radiosendungen mit, u.a. von BR-Klassik sowie ARD-alpha.
Komposition studierte Ginzel bei Prof. Jan Müller-Wieland sowie Prof. Moritz Eggert (Master), Meisterkurse bei Wolfgang Rihm, Hans Zender und Jörg Widmann runden seine kompositorische Ausbildung ab.
Hans-Henning Ginzel wurde mehrfach international ausgezeichnet, so erhielt er u.a. den Ersten Preis des Harald-Genzmer-Kompositionswettbewerbes. Ginzels Werke sind bei den Verlagen C.F. Peters und M Music Publishing verlegt und werden bei internationalen Festivals aufgeführt. Als Komponist, Cellist und Dirigent arbeitete er u.a. mit Steve Reich, dem Arditti Quartett, dem Carmina Quartett, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich sowie Wolfgang Meyer (Klarinette), Markus Bellheim (Klavier) zusammen.
2016 schrieb Ginzel die Musik zum Film „Putins geheimes Netzwerk“ (ZDF-frontal21),der für den Deutschen Fernsehpreis („Bester Dokumentarfilm“) nominiert wurde.
Ginzels Werke wurden u.a. bei BR Klassik, DRadio, ORF sowie SWR gesendet. Seine CDs erhielten unisono Höchstbewertungen (klassik-heute, CD-Tipp der Woche u. a.).

Discographie

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